Unser Pflegeleitbild

Therapeutische Pflege in der Rehabilitation 

Im Mittelpunkt unseres pflegerischen Denkens und Handelns steht der Patient, unabhängig von dessen sozialem Status, Religion oder Nationalität, als selbstbestimmte, eigenständige Persönlichkeit, welcher seine Erkrankung erleben und diese Erfahrung noch verarbeiten muss. Als Bezugs- und Vertrauenspersonen begegnen wir unseren Patienten mit Freundlichkeit, wertschätzendem Respekt, Empathie, Offenheit und selbstverständlicher Hilfsbereitschaft. Die Rehabilitationspflege, die wir in der m&i-Fachklinik Herzogenaurach den Patienten anbieten, ist geprägt durch therapeutische und anleitende Handlungsansätze: 

  • Wohlbefinden schaffen
  • Ängste und Schmerzen reduzieren
  • basale Bedürfnisse beachten und befriedigen helfen
  • Fähigkeiten einsetzten und fördern
  • kognitiv, psychosozial sowie motorisch-funktionell aktivieren
  • Mitbestimmung und Eigenverantwortung für Gesundheit einfordern.

Unsere Rehabilitationspflege dient dem Erhalt und der Förderung der Selbstpflege sowie der Vermeidung des erlernten Nichtgebrauches.


Unsere Rehabilitationspflege umfasst:

  • Anleitung in ergänzenden Methoden wie Hilfsmitteln
  • Anleitung in kompensatorischen Methoden wie Transfer
  • fortgesetztes Üben von Therapieinhalten in Alltagssituationen
  • Anleitung des sozialen Umfeldes im Umgang mit dem Patienten
  • Anleitung der pflegenden Angehörigen in der Übernahme häuslich relevanter Pflegemaßnahmen
  • die Patientenüberleitung in nachstationäre Versorgung


Unsere Rehabilitationspflege orientiert sich an folgenden Pflegemodellen: 

Orientiert an der Selbstfürsorge-Defizit-Theorie von Dorothea Orem sowie den Aktivitäten des täglichen Lebens nach Roper (modifiziert nach Juchli) werden unsere pflegetherapeutischen Leistungen durch Anwendung neurophysiologisch begründeter Pflegemethoden, wie z. B. Bobath, Kinästhetik, Basale Stimulation oder FOTT fachkompetent erbracht. Als interdisziplinäres Konzept ergänzt die ICF-Klassifikation mit ihrer Fallstruktur aus Gesundheitsproblem, Aktivitäten, Funktionen, umwelt- und personenbezogenen Faktoren und Teilhabe die Findung und Vereinbarung individueller Reha- und Therapieziele.

Selbstpflege

Ein wesentliches Element unseres pflegerischen Handelns ist die Selbstpflege. Sie ist ein bewusstes individuelles Handeln von Menschen, um Gesundheit und Wohlbefinden zu erhalten. Es ergibt sich ein Selbstpflegebedarf, der sich durch Faktoren wie Krankheit oder soziale Umfeldänderungen verändern kann. Ein Selbstpflegedefizit ergibt sich dann, wenn der notwendige Selbstpflegebedarf ausgeprägter ist, als die Selbstpflegefähigkeiten eines Patienten. Ein Patient bedarf dann individueller pflegerischer Unterstützung, als vollkompensatorische, teilkompensatorische oder anleitende Pflege.

Die MitarbeiterInnen unseres Pflegedienstes sind für Patienten und Angehörige im Kontext des interdisziplinären Behandlungsteams zentrale und kompetente Ansprechpartner. Die Beziehungsarbeit mit Patienten und die frühzeitge Miteinbindung Angehöriger sind konzeptionelle Schwerpunkte, denen wir mit der Entwicklung des Bezugspflegesystems und der Pflegeüberleitungskonzeption Rechnung tragen.










 

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