m&i-Klinikgruppe Enzensberg unterstützt die deutsche Reha-Forschung der DGOU


Hopfen am See - Seit über 35 Jahren steht die m&i-Klinikgruppe Enzensberg für medizinische und therapeutische Rehabilitation auf höchstem Niveau. Zusammen mit der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) hat sie es sich daher zur Aufgabe gemacht, Wissenschaftler aus ganz Deutschland bei ihren Rehabilitationsforschungen finanziell zu unterstützen. Der Preis zur Förderung der Rehabilitationsforschung, der jedes Jahr von der DGOU auf dem größten europäischem Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie verliehen wird, ist mit 5.000 Euro dotiert.
In diesem Jahr konnten Dr. Wolfgang Geidl von der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und Judith Wais von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen die Jury von ihrer Arbeit überzeugen. Die Wissenschaftler analysierten in ihrer Abhandlung „Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation: eine Bestandsaufnahme auf Einrichtungs- und Akteursebene“ den Status quo der Bewegungstherapie in der medizinischen Rehabilitation mit Fokus auf das Thema Bewegungsförderung. Die Ergebnisse liefern die Basis für eine systematische Verbesserung der Konzept- und Prozessqualität einer evidenzbasierten und nachhaltigen Bewegungstherapie.

„Der Bewegungstherapie kommt in der Rehabilitation, egal in welchem Bereich, ein sehr hoher Stellenwert zu. Bewegung ist Leben. Jedoch steht bislang ein vergleichsweise geringes Wissen zur Verfügung, wie Bewegungstherapie in der deutschen Rehabilitationspraxis tatsächlich realisiert wird. Hier setzt unsere Forschung an. Wir möchten herausfinden, welche Inhalte und Methoden aktuell in der Praxis zur Förderung eines körperlich-aktiven Lebensstils eingesetzt werden. So gehen wir Fragen wie z. B. Welche Bewegungstherapiekonzepte gibt es eigentlich in deutschen Reha-Einrichtungen? Welche Ziele sind den Bewegungstherapeutinnen und -therapeuten wichtig? Und mit welchen Inhalten und Methoden werden diese Ziele angesteuert?“, erklären die Preisträger Dr. Wolfgang Geidl und Judith Wais.
„Diese Forschungen sind für die Zukunft der Medizin sehr wichtig. Sie zeigen auf, wo wir uns in der Rehabilitation gerade befinden und wo wir gegebenenfalls noch Nachholbedarf haben. Somit stellen wir sicher, dass wir unseren Patienten immer die beste und modernste Therapie anbieten können“, so Prof. Dr. Bernd Kladny, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie und gleichzeitig Chefarzt der Abteilung Orthopädie der m&i-Fachklinik Herzogenaurach, die zur m&i-Klinikgruppe Enzensberg gehört.
„Ich bin der m&i-Klinikgruppe Enzensberg sehr dankbar, dass sie uns jedes Jahr finanziell unterstützt. Mit dem Geld ist es den Preisträgern möglich, ihre Studien bzw. Forschungen voranzutreiben und somit die Medizin und Therapie in der Rehabilitation stets auf dem neuesten Stand zu halten“, ergänzt der stellvertretende Generalsekretär der DGOU Prof. Dr. Dietmar Pennig.

Die m&i-Klinikgruppe Enzensberg ist ein privatwirtschaftlich geführtes Unternehmen im Gesundheitswesen. Mit Sitz in Hopfen am See (Allgäu) bildet sie das Dach von acht interdisziplinär ausgerichteten Fachkliniken und einem ambulanten Gesundheitszentrum. Das Leistungsspektrum der Klinikgruppe mit ihren rund 3300 Mitarbeitern und 3300 aufgestellten Betten liegt im Schwerpunkt auf Spezialisierter Akutmedizin und Medizinischer Rehabilitation.
 

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