Einweisung Reha

Die m&i-Fachklinik Herzogenaurach bietet neben akutstationären Behandlungsplätzen auch stationäre sowie ambulante und teilstationäre medizinische Rehabilitation.

Für Patienten der neurologischen Frührehabilitation gilt der Weg der Akuteinweisung.

Für die Ambulante Rehabilitation ist ein gesonderter Antragsweg notwendig (siehe Ambulante Reha/Praxisbetriebe).

Hier finden Sie Informationen zur Einweisung in den Rehabilitationsbereich im Überblick.

  • Innere Medizin/Kardiologie/Diabetologie/Angiologie
  • Orthopädie/Unfallchirurgie/Sportmedizin/Rheumatologie
  • Neurologische Rehabilitation

Grundsätzlich werden im Bereich der Inneren Abteilung sämtliche internistische Erkrankungen versorgt.

Folgende Indikationen werden schwerpunktmäßig behandelt:

  • Zustand nach koronarer Herzkrankheit
  • Bypassoperation
  • Aneurysmektomie
  • Ballondilatation
  • Herzklappenoperation
  • Herztransplantation
  • Diabetes mellitus Typ 2

Darüber hinaus behandeln wir Patienten mit:

  • angeborenen oder erworbenen Herzfehlern
  • Herzmuskelerkrankungen (Kardiomyopathien)
  • Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
  • Herzrhythmusstörungen
  • Erkrankungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems
  • Zustand nach Schrittmacher-Implantation
  • Stoffwechselerkrankungen, insbesondere Diabetes mellitus

Die räumliche Nähe zu großen kardiochirurgischen und kardiologischen Kliniken gewährleistet eine enge Zusammenarbeit von Herzchirurgen,

Unsere Schwerpunkte in der Behandlung von Diabetes mellitus Typ 2 sind:

  • Basale Therapiemaßnahmen: Sinnvolle Ernährung, körperliche Bewegung, Gewichtsabnahme mit psychotherapeutischer Unterstützung
  • Ersteinstellung und Beherrschung von komplizierten Stoffwechselentgleisungen, Therapieoptimierung bei langjährigen Verläufen
  • Tablettentherapie
  • Insulintherapie mit besonderer Berücksichtigung der prandialen Insulinsubstitution
  • Podologie
  • diabetisches Fußsyndrom
  • Essstörungen bei Diabetes
  • Fettstoffwechselstörungen
  • Diabetesbedingte Begleit- und Folgeerkrankungen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Versorgung BG-Patienten

Polytraumatisierte Patienten zur Berufsgenossenschaftlichen stationären Weiterbehandlung (BGSW) werden bei uns in einem frühen Stadium aufgenommen. Dank unserer medizinisch-technischen und therapeutischen Möglichkeiten können wir auch Patienten aufnehmen und nach Maßgabe der Akutklinik oder des D-Arztes weiterbehandeln, die noch unter funktionellen Störungen wie Sprachstörungen, Hirnleistungsstörungen und motorischen Störungen leiden oder deren Behandlung im Erstkrankenhaus mit Drainagen und Fäden noch nicht abgeschlossen ist.
 
Unsere diagnostischen und therapeutischen Behandlungsmöglichkeiten:

  • einfache Maßnahmen wie z. B. Fädenentfernung
  • Management von Wundheilungsstörungen
  • technische Kontrollen (Röntgen, CT, Labor)
  • Arbeitsplatzbezogene muskuloskelettale Rehabilitation (ABMR)
  • Evaluation der funktionellen Leistungsfähigkeit (EFL)

Unser Ziel ist eine frühestmögliche Funktionsverbesserung, die bis zur beruflichen Wiedereingliederung reicht.

  • Wir behandeln Patienten mit folgenden Indikationen:
  • nach künstlichem Gelenkersatz, vornehmlich an der Hüfte und am Kniegelenk
  • nach Wirbelsäulen-Operationen
  • nach Schulter-Operationen
  • nach Polytraumata
  • nach Verletzungen der großen Knochen und Gelenke
  • nach Arbeits- und Wegeunfällen
  • nach Sportverletzungen
  • nach Amputationen

Mit den Möglichkeiten der nicht operativen konservativen Orthopädie und der Physikalischen und Rehabilitativen Medizin behandeln wir weiterhin:

  • Erkrankungen der Wirbelsäule und der Gelenke (Arthrose)
  • chronische Rückenschmerzen
  • Osteoporose
  • Bandscheibenvorfälle und -vorwölbungen
  • nicht operativ behandelte Knochenbrüche
  • Muskel-, Band- und Sehnenverletzungen
  • Sportschäden

Wir führen eine stationäre Behandlung durch für Patienten…

  • nach Schlaganfall (Hirninfarkt, Hirnblutung, Subarachnoidalblutung)
  • nach Schädel-Hirn-Trauma
  • nach neurochirurgischen Eingriffen und/oder Strahlentherapie am Gehirn und Rückenmark
  • nach Meningitis/Enzephalitis (Hirn-/Hirnhaut-Entzündungen jeglicher Ursache einschließlich Neuroborreliose)
  • nach zerebraler Hypoxie (Sauerstoffmangel im Gehirn, z. B. bei Herz-Kreislauf-Stillstand)
  • mit M. Parkinson und anderen extrapyramidalmotorischen Erkrankungen
  • mit Multipler Sklerose
  • mit Rückenmarkserkrankungen und Querschnittssyndromen (z. B. Myelopathie durch Spinalkanalstenose, Missbildungen, Syringomyelie, vaskuläre Syndrome)
  • mit Polyneuropathien/Polyradikulitiden (z. B. Guillain-Barré-Syndrom, CIDP, CIAP, Polyneuropathien jeglicher Ursachen, sogenannte Critical Illness-Neuro(myo)pathie)
  • mit Verletzungen und Erkrankungen peripherer Nervenstrukturen (z. B. Arm-/Beinplexusschädigung, Schädigung einzelner peripherer Nerven)
  • mit neuromuskulären Erkrankungen und Myopathien (z. B. ALS=amyotrophe Lateralsklerose, spinale Muskelatrophie, Myasthenia gravis, Muskeldystrophie, entzündliche Muskelerkrankungen)


Die Abteilung ist integraler Bestandteil des Zentrums für Neuromuskuläre Erkrankungen an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

Durch die Sozialversicherungspflicht hat laut Sozialgesetzbuch I, § 4 jeder das Recht auf die Kostenübernahme einer medizinisch begründeten Rehabilitationsmaßnahme.

Ziele einer Rehabilitationsmaßnahme


Ziel einer rehabilitativen Maßnahme ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Sind Sie im erwerbstätigen Alter, wollen wir Sie dabei unterstützen, dass Sie nach einer Krankheit oder Verletzung Ihren Beruf wieder aufnehmen können.

Sind Sie bereits im Ruhestand, möchten wir Ihre Selbstbestimmung und Teilhabe am Leben in der Gesellschaft durch eine Reha-Maßnahme in der m&i-Fachklinik Herzogenaurach fördern.

Im Folgenden finden Sie die verschiedenen Behandlungsformen der m&i-Fachklinik Herzogenaurach sowie die jeweiligen Einweisungswege. Für weitere Informationen klicken Sie auf die einzelnen "Reiter":

  • Anschlussheilbehandlung AHB
  • Anschlussrehabilitation AR
  • Heilverfahren HV
  • BGSW-Verfahren
  • Ambulante oder teilstationäre Rehabilitation
  • Eine AHB ist eine medizinische Rehabilitationsmaßnahme, die im Anschluss an einen Krankenhausaufenthalt erfolgt. Bei schweren Erkrankungen oder Operationen soll eine anschließende AHB das Behandlungsergebnis sicherstellen bzw. noch verbessern.

  • Ziel der Behandlung ist die Wiedereingliederung in die Gesellschaft. Eine AHB hat in der Regel eine Dauer von ca. 2-3 Wochen. Diese kann jedoch, abhängig durch Kostenübernahme und Verlauf der Behandlung durch den Arzt verlängert werden.

  • Kostenträger einer AHB ist entweder die deutsche Rentenversicherung (Patient noch im erwerbstätigen Alter) oder die Krankenkasse (gesetzliche oder private Krankenversicherung). Bei Arbeitsunfällen übernimmt die Berufsgenossenschaft die Kosten einer Reha-Maßnahme.

  • Eine AHB wird durch den einweisenden Arzt verordnet, der die medizinische Notwendigkeit einer Rehabilitationsmaßnahme prüft. Für eine AHB befindet sich der einweisende Arzt in der Regel im behandelnden Krankenhaus.

Diese Behandlungsform gleicht einer Anschlussheilbehandlung.
Für weitere Informationen klicken Sie auf den Reiter "Anschlussheilbehandlung AHB".

  • Durch ein Heilverfahren sollen Krankheiten oder Verletzungen mithilfe einer medizinischen Rehabilitation gelindert oder geheilt werden. Der Verlauf eines Heilverfahrens ist ähnlich wie bei einer Anschlussheilbehandlung. Der einzige Unterschied ist, dass einem Heilverfahren kein akuter Krankenhausaufenthalt vorausgehen muss.

  • Kostenträger eines HV können die deutsche Rentenversicherung, die Krankenkasse (gesetzliche oder private Krankenversicherung) oder bei Arbeitsunfällen die Berufsgenossenschaft sein.

  • Ein Heilverfahren kann nur von einem einweisenden Arzt, der die medizinische Notwendigkeit eines Heilverfahrens prüft, verordnet werden. Der einweisende Arzt kann beispielsweise Ihr Hausarzt sein.
  • Eine berufsgenossenschaftliche stationäre Weiterbehandlung (BGSW) wird durch den zuständigen Durchgangsarzt (Krankenhaus/Praxis) beantragt und eingeleitet.

  • Sie wird zur Optimierung des Rehabilitationserfolgs dann durchgeführt, wenn ambulante Leistungen zur medizinischen Rehabilitation nicht ausreichen.

Die m&i-Fachklinik Herzogenaurach bietet neben stationärer Rehabilitation für bestimmte Indikationen auch eine ambulante und teilstationäre Rehabilitation an.

  • Während einer ambulanten Rehabilitationsmaßnahme befindet sich der Patient nur für die Anwendungen in der Klinik und schläft zu Hause. Diese Behandlungsform kommt vor allem für Patienten, die sich für eine wohnortnahe Rehabilitationsklinik entscheiden, in Frage.

  • Kostenübernahme und Einweisung durch den Arzt sind genauso wie bei einer AHB oder einem Heilverfahren.

Weitere Informationen zur ambulanten und teilstationären Behandlung an unserem ambulanten Therapiezentrum finden Sie hier.

Ihr Aufnahmeteam

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