Einweisungskriterien stationäre Behandlung

Welche Patienten Sie einweisen können:

Die Notwendigkeit der stationären Behandlung setzt in Deutschland für jede Form der Krankenhausbehandlung die Erfüllung der GAEP-Kriterien voraus.

Für orthopädisch-traumatologische Erkrankungen sind dies:

  • Akute oder progrediente Lähmung oder andere akute neurologische Symptomatik
  • Akute oder progrediente sensorische, motorische, funktionelle Störungen sowie Schmerzzustände, die den Patienten nachdrücklich behindern, wobei gefährden und die Intensität der Behandlung eine kontinuierliche bzw. intermittierende intra- venöse Medikation und/oder Infusionerfort.
  • Notwendigkeit einer intensiven Betreuung mit einer voraussichtlichen Überwachungspflicht über 12 Stunden nach Interventionsende und der Durchführung einer kathetergestützten Schmerztherapie
  • Operation/Prozedur kann unstrittig nicht ambulant erbracht werden
  • Soziale Faktoren, aufgrund derer eine medizinische Versorgung des Patienten nicht möglich wäre, in Verbindung mit krankenhausspezifischen Maßnahmen:

    - Fehlende Kommunikationsmöglichkeit, z. B. da der Patient alleine lebt und kein Telefon        erreichen kann
    - Keine Transportmöglichkeit oder schlechte Erreichbarkeit durch Stellen, die Notfallhilfe leisten könnten
    - Mangelnde Einsichtsfähigkeit des Patienten
    - Fehlende Versorgungsmöglichkeit
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